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2002
Der Lippenstift ist schuld daran
Lustspiel in drei Akten von Willi Webels und Carl Silber
Gollinger, der Ochsenwirt, will von der Bachhof-Bäuerin Kathi einen Zuchthahn kaufen. Diese hat einen prächtigen Gockelhahn, aber dieser ist dem Ochsenwirt schon zu alt. Sein Alter verrät der Hahn durch seinen blassen Kamm. Darum wird nichts aus dem Handel. Bäuerin und Ochsenwirt trennen sich im Streit, weil der Hahn keinen roten Kamm hat.
Beim Bachhof-Bauern weilt zur Zeit eine Urlauberin, Fräulein Hilde Brinkens, die fleißig den Lippenstift gebraucht. Das Rotfärben ihrer Lippen bringt die Bäuerin auf die Idee, damit den blassen Kamm des Gockels zu färben und so aus dem alten einen jungen Hahn zu machen. Als dann der Schreiber des Bürgermeisters, Joachim Hühnerbein, von der Bäuerin einen Zuchtgockel für die Hühnerzucht kaufen will, wird der Plan des Kammfärbens mit dem Lippenstift sofort ausgeführt.
Doch diese "Verjüngungskur" bleibt nicht ohne Folgen...Darsteller
Andreas Sulzbacher: Andreas Zißelsberger • Kathi, seine Frau: Petra Dieminger-Stimpfle • Sepp, deren Sohn: Rainer Eichhorn • Resl, die Magd: Sandra Nieberle • Hilde Brinkens: Heike König • Joachim Hühnerbein: Etienne Frei • Gollinger: Herbert Lutz • Jeremias Kalkeimer, Ortspolizist: Olaf König
